yoga reise zu dir selbst

Der Beginn einer wunderbaren Reise

 

Ich wollte mir selbst wieder näher sein. Erstaunlich wie sehr man sich doch von sich selbst entfernen kann. Manchmal. Als ob man ein kleines Segelboot auf offener See wäre und einfach seinen Anker nicht gegriffen bekommt. Yoga… Soll da wohl helfen.. Hatte ich gehört.

Inmitten von esoterischen, Vollblut-Frutariern (nix gegen euch Leute…peace ;)) sah ich mich schon in ein minutenlanges „OOOOOhm“ einstimmen. Ehrlich gesagt hatte ich mir schon das ein oder andere Vorurteil zurecht gelegt. Besonders ernst konnte ich es jedenfalls damals noch nicht nehmen.

Allerdings war der Drang wieder eine bessere, gesündere Verbindung zu meinem eigenen Körper zu erlangen stärker, als meine Hirngespinste. Eine jahrelange Diät-Odyssee gemixt mit unrealistischen Vorbildern aus diversen Medien hatten mich geprägt. Es fühlte sich an, als ob mein Körper eine fremde Person für mich war. Und das war kein schönes Gefühl. Private und berufliche Up’s & Down’s hatten ebenfalls ihren Beitrag zu meiner Verfassung beigetragen. Kurzum: es ging mir nicht sonderlich gut.

Wie soll mir dieses verbiegen & atmen bitte weiterhelfen?

 

Fragte ich mich. Und da ich Fragen ungerne unbeantwortet stehen lasse, suchte ich die passende Antwort dazu.

Vor etwa einem Jahr begann ich Yoga-Unterricht zu nehmen. Unterricht. Klingt als würde man auf etwas hinarbeiten. Tut man auch. Man arbeitet an sich selbst. Man arbeitet daran wieder eins mit dem eigenen Körper zu werden. Ihn zu spüren, ihn zu schätzen. Denn er ist unser Werkzeug. Er trägt uns durchs Leben.

Darum lohnt es sich, sich mit ihm auseinander zu setzen. Ihm zuzuhören und achtsam mit ihm umzugehen. Yoga hilft dabei. Auf eine ganz eigene, faszinierende Weise.

 

 

Meine Reise beginnt

 

Ich hatte das Glück eine tolle und inspirerende Frau kennenzulernen: Elke. Meine Yoga-Lehrerin. Null esoterisch, null Räucherstäbchen-Typ. Aber dennoch sagt sie oft derart profunde Dinge, die mich wachrütteln, die mich berühren und mich staunen lassen. Über dieses positive Selbstverständnis für den eigenen Körper. Welches mir anfangs komplett fehlte.

Glaube mir: es geht nicht darum, abgedrehte Hebefiguren für Instagram hinzubekommen. Es geht nicht darum, in hippen & stylischen Outfits einen auf Miss Übermensch abzugeben. Es geht um DICH. Und um nichts anderes. Es geht darum in dich hineinzuhören. Zu hören, was dein Körper dir mitteilen möchte. Zu spüren was ihm gut tun. Und was nicht.

Vereinfacht erklärt geht es beim Yoga darum, körperliche Übungen (Asanas) mit Atemtechniken zu kombinieren. Zu einer klassischen Yogaeinheit gehört auch immer eine Meditation bzw. Tiefenentspannung. Und all das macht etwas mit dir. Es lässt dich deinen Körper auf eine völlig neue Weise betrachten.

 

Vertraue deinem Körper

 

Ich erinnere mich an eine meiner ersten Yogastunden. Bei Elke. Wir sollten die „Krähe“ üben. Eine Übung, bei der die Knie auf den Armen abgestützt werden und diese am Ende das gesamte Körpergewicht halten. Hier findest du ein Bild dazu.

Anfangs war ich mir sicher, das niemals zu schaffen. Meine Arme waren eher mit Pudding gefüllt, als mit Muskeln. Und mein gesamtes Gewicht konnte ich ohnehin niemals halten – dachte ich. Doch ich probierte es aus. Elke beobachtete mich dabei und schien mir die Zweifel anzusehen. „Du kannst deinen Armen ruhig vertrauen, Veronica. Vertraue deinem Körper.“, sagte sie zu mir. Zack… zwei kleine Sätze, die mich komplett aus der Bahn warfen. Konnte ich meinen Pudding-Armen denn vertrauen? Meinem Körper?

Ich konnte. Und ich tat es. Ganz so meisterhaft sah „meine“ Krähe bestimmt nicht aus – aber das war egal. Denn ich hatte eine wichtige Lektion gelernt, meine erste wichtige Yoga-Lektion sozusagen: ich kann meinem Körper vertrauen.

 

Vertrauen ist die Basis für eine echte Freundschaft

 

Wir sollten lernen mit unserem Körper eine Freundschaft einzugehen. Die wichtigste und engste Freundschaft, die man sich vorstellen kann. Freunde behandelt man gut, man behandelt sie mit Respekt und man hat Verständnis für sie. Und Mitgefühl. Attribute die eine Freundschaft mit unserem Körper auszeichnen sollten.

Wenn du Yoga machst, dann ist das eine Liebeserklärung an deinen Körper. Das Band eurer Freundschaft wird geknüpft. Und es wird von Mal zu Mal stärker. Worauf wartest du noch?

 

5 Tipps um mit Yoga zu starten:

 

  • Ganz wichtig: Suche dir einen Yogakurs oder Yogalehrer/in, wo du dich richtig wohl fühlst. Das ist entscheidend, um während des Unterrichts vollkommen abschalten zu können. Oft kannst du eine kostenlose Probestunde vereinbaren.
  • Suche dir einen Yogakurs oder Yogalehrer/in – ja! Wenn du in einer kleineren Gruppe Yoga übst, dann kann wesentlich besser auf jeden Yogi & jede Yogini (niedliches Wort, oder? ;)) eingegangen werden. Hast du niemanden, der auf deine Haltung und Ausübung der Asanas achtet, steigt die Verletzungsgefahr. Besonders am Anfang. Also: lieber auf professionelle, ausgebildete Yogalehrer/innen setzen!
  • Lasse dich ganz darauf ein! Ja, das erste Mal „Oooohm“ ist echt strange.. zugegeben. Aber versuche in jeder Übung des Yogas einen Sinn zu erkennen.
  • Beobachte während und nach des Unterrichts genau was das Yoga mit dir macht. Entspannt es dich? Beruhigt es dich? Erzeugt es Glücksgefühle? Notiere nach jedem Unterricht deine Eindrücke (vielleicht bei einer schönen Tasse Tee oder Kaffee), um zu verfolgen was dir das Yoga persönlich gibt.
  • Ok, Motivation & Herzklopfen gehören auch dazu: gönne dir ein richtig schönes, bequemes Yoga-Outfit. Eines das dir Spaß macht und in dem du dich so richtig wohl fühlst. Letzteres ist wichtig, um entspannen zu können. Gab es jemals eine schönere Ausrede für Shopping? 😉

 

Konnte ich dich ein bisschen neugierig machen? Ich hoffe doch. Mir jedenfalls hilft Yoga. Jeden Tag. Ich komme nicht jeden Tag dazu, es zu praktizieren. Aber wenn du es für dich entdeckt hast und es in dein Leben integriert hast, dann wird es eins: ein Teil deines Lebens. Ein Teil deiner Einstellung. Deiner gesunden & guten Einstellung zu dir selbst. Und auch zu anderen.

 

Das schönste Yoga Zubehör

 

Wie war das mit dem Shopping? Ja, es gibt unzählige hippe Online-Shops, die sich dem Thema Yoga gewidmet haben. Die einen mehr, die anderen weniger sinnvoll. Ich möchte dir trotzdem gerne ein paar Sachen zeigen, die zum einen echt nützlich sind. Und zum anderen das Herz hüpfen lassen:

  1. Yoga Design Lab  – hier gibt unfassbar schöne Yogamatten. Made in Bali. Fernweh inklusive.
  2. Meine Yogamatte  – auf diesem wunderschönen Blumenbouquette, übe ich mein Yoga. Kleiner Einblick in mein Zuhause also 😉
  3. Fabletics – hol dir Inspiration. Und vielleicht sogar das ein oder andere schicke Teil. Ich liebe die Tops!
  4. Green Yoga Shop  – wenn du gerne „grün“ shoppst, dann schau hier mal vorbei. Super umfangreiches Sortiment & Zubehör.
  5. Duft Sachets  – verwöhne deine Sinne mit Duft Sachets. „She believed she could“ – so duftet meine Yogaeinheit.

 

Beginne, dich noch einmal neu kennen zu lernen. Ich verspreche dir, es wird sich lohnen. Und natürlich möchte ich alles darüber erfahren, wenn du es ausprobiert hast. Schreib mir gerne was dir das Yoga gibt oder hinterlasse mir und den anderen Juliherzen einen Kommentar.

Also… Oooohmmm… und habt euch lieb, liebe Juliherzen!

Kussjes, eure Veronica